Medien auf den Punkt geführt
Temperatur, Druck, Volumenstrom und Feuchte als Randbedingung eines Versuchs — ausgelegt für Prüfaufgaben von der Komponente bis zum Großmotorenprüffeld.
Baugrößen
Vom Trolley bis in den Container
Medium
Wasser · Glykol · Öl · Dielektrika
Kraftstoff · Luft · Gas
flüssig, gasförmig, zweiphasig
Konditionierung
Temperatur · Druck · Volumenstrom
Feuchte bei Gasen
bis 2,5 MW je Kreis
Regelung
Vorsteuerung · Beobachter
adaptiv und prädiktiv
bis ± 0,1 K stationär
Prüfprozess
Bedienung · Meldungen · Freigabe
Protokoll je Prüflauf
Entwicklung und Serie
Engineering Range
Temperatur, Druck, Volumenstrom und thermische Leistung werden auf die jeweilige Prüfaufgabe ausgelegt.
- Temperatur
- −30 … +160 °Cmedien- und druckabhängig
- Druck
- −0,8 … 500 barDruckfestigkeit bis 700 bar
- Volumenstrom
- 3 l/h … 180 m³/hflüssig; Luft bis 8.000 m³/h
- Thermische Leistung
- bis 2,5 MWje Kreis
- Regelgüte
- bis ± 0,1 Kstationär; bis ± 0,5 K im Lastsprung
- Temperaturgradient
- 0,1 … 4 K/snach Prüfaufgabe ausgelegt
- Feuchte
- 10 … 90 % rFDampfbefeuchter, Adsorptionstrockner
- Konformität
- CEMaschinen-, Druckgeräte-, Niederspannungs- und EMV-Richtlinie, ATEX nach Anforderung
Acht Medien, je eigene Anforderung
Leitfähigkeit überwacht
Konzentration und Qualität überwacht
0,5–600 mPas, Vakuumentgasung
Werkstoffverträglichkeit
FKM · FFKM · PTFE, Edelstahl
Feuchte aktiv geregelt
Dichtheit, Spülkonzept, Freigabekette
Auslegung nach Stoffdaten
Arbeitsbereich je Anwendung
Thermische Leistung und Medientemperatur je Anwendungsfeld — die Spanne, in der wir auslegen.
Das Verfahren folgt der Strecke
Totzeit aus der Rohrlaufzeit, temperaturabhängige Streckenparameter, nicht messbare Zustände im Prüfling — jede dieser Eigenschaften verlangt einen eigenen Ansatz.
Zustandsregelung mit Vorsteuerung, Kalman-Bucy-Filter und Parameter-Nachführung · Anlagenausschnitt nach ISO 10628, Kennzeichnung EN 62424 · Zustandsschätzung als Livebild, Werte beispielhaft
| Verfahren | Streckeneigenschaft | Wirkung |
|---|---|---|
| Modellbasierte Vorsteuerung | bekannte Laststellung | Der Arbeitspunkt wird gerechnet, statt sich über die Regelabweichung aufzubauen |
| Störgrößenaufschaltung | messbarer Lastwechsel | Die Störung wirkt auf das Stellglied, bevor sie die Regelgröße erreicht |
| Smith-Prädiktor | Totzeit aus Rohrlaufzeit | Die Totzeit wird aus dem geschlossenen Kreis herausgerechnet |
| Gain-Scheduling | Viskosität über Temperatur | Reglerparameter folgen dem Arbeitspunkt statt einem Kompromiss |
| Adaptive Regelung | wechselnde Medien und Prüflingsmassen | Streckenparameter werden im Betrieb identifiziert und nachgeführt |
| Prädiktive Regelung | Stellgrößenbeschränkung, Lastzyklen | Sollwertfolge unter Beschränkung von Leistung und Stellweg |
| Kalman-Bucy-Filter | verrauschte Messgrößen | Zustandsschätzung bei kleinen Temperaturdifferenzen |
| Sliding-Mode-Beobachter | Modellunsicherheit | Robuste Schätzung nicht messbarer Zustände im Prüfling |
- Signalanbindung
- nach Vorgabe des Prüffelds
- Streckenmodell
- im Betrieb nachgeführt
- Nachweis
- im Abnahmeprotokoll
Bedienung, Nachweis, Protokoll
Betriebsart, Sollwerte, Modellparameter, Meldungen und Freigabekette auf einem Schirm. Jede Meldung mit Kennung, jeder Prüflauf mit Protokoll.
Bedienoberfläche · Werte beispielhaft
- Dichtheitsnachweis
- Druckverlaufslinie
- Betriebsarten
- Hand · Automatik · Zyklus
- Rückverfolgbarkeit
- Protokoll je Prüflauf
- Serienbetrieb
- Takt und Startzustand
Projekt besprechen
Medium, Betriebsbereich und Prüfaufgabe genügen für eine erste Auslegung.