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Software

Die Oberfläche, mit der Ihre Leute täglich arbeiten.

Mechanik und Elektrik sind die halbe Anlage. Die andere Hälfte ist die Software: Bedienbild, Ablauf, Regelung, Grenzwerte, Kalibrierung und das Protokoll am Ende. Unten steht ein Ausschnitt davon zum Anklicken — die Containeranlage MK-12 mit vier Medienkreisen und 26 Messstellen. Die Werte sind simuliert, der Aufbau ist der echte.

Sechs Ansichten LabVIEW · Beckhoff · B&R · Siemens Bedienbar ohne Anmeldung Werte simuliert

MK-12Medienkonditionierung · Container 40 ft·Prüflauf

Sequenz KF-22 · Schritt 4 von 9 Laufzeit 00:14:26 Benutzer Prüfstandsführer

Fließbild MK-12 — vier Medienkreise, 26 Messstellen

Wasser/Glykol, Thermalöl, Kaltwasser und Gase in einem Container. Jede Messstelle trägt ihren Wert unmittelbar neben dem Kreis; ein Klick blendet den Verlauf der letzten 45 Sekunden ein. Die Leitungen sind anthrazit gezeichnet und werden türkis, sobald der Kreis durchströmt ist — schalten Sie einen Kreis ab und sehen Sie zu, was passiert.

ISO 10628 · IEC 60617

Das Fließbild ist breiter als der Bildschirm — seitlich schieben.

MK-12 Medienkonditionierung — vier Kreise, 25 Messstellen 01 · WASSER / GLYKOL 30 % B-01 · VORLAGE 400 l LI 01 PU-01 · FU PI 01 F-01 PDI WT-01 · PLATTEN KW TI 03 E-01 · 18 kW V-01 · 3-WEGE FI 01 TI 01 QI 01 TI 02 PI 02 02 · THERMALÖL B-02 · ÖL 250 l PU-02 · ZAHNRAD PI 11 E-02 · 24 kW WT-02 · ÖLKÜHLER KW TI 13 V-02 FI 11 TI 11 TI 12 PI 12 03 · KALTWASSER KM-01 · 45 kW PS-01 · PUFFER 300 l PU-03 · FU FI 21 TI 21 PI 21 ZU WT-01 · WT-02 VON WT-01 · WT-02 TI 22 04 · STICKSTOFF UND DRUCKLUFT N2 · 300 bar DR-01 PI 31 MFC-01 FI 31 SV-01 DL 8 bar DR-02 PI 32 MFC-02 FI 32 P-01 · PRÜFLING · KUNDENSEITE TI 41 TI 42 MI 41
TI-01 · Vorlauf Wasser Letzte 45 Sekunden
Letzte Meldung: Demo — die Werte sind simuliert, die Bedienung ist echt

Plattformen

Wir schreiben in der Sprache Ihres Hauses

Ein Prüfstand steht selten allein. Er steht in einem Werk, in dem schon eine Steuerungswelt gilt — und Ihre Instandhaltung soll die Anlage nach der Abnahme selbst öffnen können. Deshalb legen wir uns nicht auf eine Plattform fest, sondern arbeiten in der, die bei Ihnen bereits läuft.

Messtechnik und Prüfablauf

LabVIEW

Wir sind NI Alliance Partner und schreiben seit Jahren in LabVIEW: Bedienoberfläche, Messwerterfassung, Prüfablauf und Protokoll. Dazu TestStand für die Ablaufsteuerung in der Serie, PXI und C-Serie für die Erfassung, TDMS als Messdatenformat.

SPS

Beckhoff

TwinCAT 3 mit strukturiertem Text nach IEC 61131-3, TwinCAT HMI für das Bedienbild, EtherCAT als Feldbus, TwinSAFE für die sichere Ebene. Unsere Standardwahl, wenn Messtechnik und Steuerung eng zusammenrücken.

SPS

B&R

Automation Studio mit mapp-Bausteinen, POWERLINK und openSAFETY. Bei Häusern, in denen Bernecker + Rainer gesetzt ist, bauen wir die Anlage vollständig in dieser Welt — ohne Fremdkörper daneben.

SPS

Siemens

TIA Portal mit SIMATIC S7-1200 und S7-1500, SCL und Kontaktplan, WinCC als Visualisierung, PROFINET und PROFIsafe. Der Weg für Werke, deren Instandhaltung ohnehin Siemens spricht.

Programmiert wird in den Sprachen der IEC 61131-3 — welche davon, entscheidet die Aufgabe und nicht der Geschmack. Regelalgorithmen und Rechenwerke in strukturiertem Text, Verriegelungen im Kontaktplan, Abläufe in der Ablaufsprache.

  • ST · Strukturierter Text
  • FUP · Funktionsbausteinsprache
  • KOP · Kontaktplan
  • AS · Ablaufsprache
  • G · LabVIEW
  • C# · Auswertung und Schnittstellen
  • Python · Nachrechnung und Prüfmittelverwaltung

Was wir übergeben, ist der Quelltext — kommentiert, mit Änderungsprotokoll und Bibliotheksstand. Es gibt keinen verschlossenen Baustein, den nur wir öffnen können. Das ist keine Großzügigkeit, sondern die Bedingung dafür, dass eine Anlage fünfzehn Jahre läuft.

Was Sie oben gesehen haben

Sechs Ansichten, ein Gedanke

Die Oberfläche ist kein Beiwerk zum Prüfstand, sondern der Teil, den Ihre Leute jeden Tag anfassen. Sie ist nach einer Regel gebaut: Was für die nächste Entscheidung gebraucht wird, steht auf dem Bildschirm — und nichts sonst.

Ablesen statt suchen

Im Fließbild steht jeder Wert neben seiner Messstelle. Die Leitung wird türkis, sobald sie durchströmt ist; wer wissen will, ob ein Wert steht oder wegläuft, klickt die Messstelle an und sieht die letzten 45 Sekunden — ohne das Bild zu verlassen.

Farbe trägt nie allein

Gelb heißt Grenzwert, Rot heißt Störung, Grün heißt Betriebszustand. Jeder farbige Zustand trägt zusätzlich ein Zeichen und einen Text — damit die Anlage auch für Farbfehlsichtige und auf einem verblichenen Hallenmonitor lesbar bleibt.

Kein Schritt ohne Freigabe

Jeder Sequenzschritt trägt seine eigene Freigabekette. Was fehlt, steht namentlich da — nicht als Sammelmeldung „nicht bereit". Das spart die halbe Fehlersuche an einem Montagmorgen.

Aufbau

Was hinter der Oberfläche liegt

Die Bedienoberfläche ist die oberste von fünf Schichten. Darunter liegen Ablauf, Regelung und Messwertaufbereitung, ganz unten die verdrahtete Sicherheit — und die ist bewusst keine Software.

  • BedienungBedienbild, Sequenzeditor, Grenzwerte, Kalibrierung, Meldeliste, Benutzerverwaltung mit Stufen vom Beobachter bis zum Instandhalter. Jede Stufe sieht, was sie braucht, und darf, was sie verantworten kann.
  • AblaufSequenzen aus Schritten mit Vor- und Nachbedingungen. Ein Schritt startet erst, wenn seine Freigabekette vollständig ist — Sicherheit, Medium, Anlage. Sequenzen lassen sich im Klartext bearbeiten und versionieren.
  • RegelungRegelkreise mit Kp, Ti, Td und Totzeit, Sprungantwort gegen ein Toleranzband geprüft. Die Beiwerte stehen in der Anlagendatei und werden bei der Werksabnahme protokolliert, nicht am Telefon durchgegeben.
  • MesswerteKalibrierung je Aufnehmer, rückführbar auf ein Normal. Rohsignal, Kennlinie und Prüfpunkte bleiben getrennt gespeichert, damit eine Nachkalibrierung die Messhistorie nicht überschreibt.
  • SicherheitNot-Halt, Sicherheitskreise und Verriegelungen sind verdrahtet und in TwinSAFE, openSAFETY oder PROFIsafe abgebildet — nicht in der Bedienoberfläche. Die Software kann eine Sequenz anhalten, aber keinen Sicherheitskreis überbrücken.
  • DatenMessdaten als TDMS oder CSV, Protokoll als PDF. Anbindung an Ihr Prüfdatenmanagement auf Wunsch; wir schreiben keine Daten in eine Wolke, die Ihnen nicht gehört.

Abgrenzung

Was diese Demo nicht ist

Oben läuft ein Ausschnitt im Browser. Die echte Oberfläche läuft am Prüfstand auf einem Industrierechner, spricht mit der Steuerung und schreibt in eine Datei — sie sieht gleich aus, kann aber mehr. Bewusst reduziert ist hier: 26 Messstellen statt einiger hundert, ein Container statt der ganzen Halle, simulierte Werte statt gemessener. Die Bedienlogik, die Maße und die Zustände sind dieselben.

Wenn Sie die Oberfläche im Betrieb sehen möchten: wir zeigen sie an einer laufenden Anlage in Neuhofen an der Krems, oder wir spiegeln Ihnen den Bildschirm in einer Videoschaltung.

Sagen Sie uns, was bedient werden soll.

Für ein erstes Gespräch genügt: welche Messstellen, welche Abläufe, welche Protokolle am Ende herauskommen sollen, welche Steuerungswelt bei Ihnen gilt — und ob eine bestehende Anlage nachgerüstet oder eine neue gebaut wird.